Der Hahn in der Bibel

KraehenderHahn

Eine schöne Verkörperung des Hahnenschreis ist dieser Hahn aus Eisenguss

In der Bibel kommt der Hahn ganz selten vor. Doch in der Karfreitagsliturgie hat er eine tragende Rolle. Am Ölberg beteuert Petrus seine Standhaftigkeit und Treue zu Jesus. Dieser erwidert ihm: “Noch heute Nacht, ehe der Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.” (Mk 14,30) In der Passion am Karfreitag bekommen wir dann zu hören: “Als Petrus unten im Hof war, kam eine von den Mägden des Hohenpriesters. Sie sah, wie Petrus sich wärmte, blickte ihn an und sagte: Auch du warst mit diesem Jesus aus Nazaret zusammen. Doch er leugnete es und sagte: Ich weiß nicht und verstehe nicht, wovon du redest. Dann ging er in den Vorhof hinaus. Als die Magd ihn dort bemerkte, sagte sie zu denen, die dabeistanden, noch einmal: Der gehört zu ihnen. Er aber leugnete es wieder ab. Wenig später sagten die Leute, die dort standen, von neuem zu Petrus: Du gehörst wirklich zu ihnen; du bist doch auch ein Galiläer. Da fing er an zu fluchen und schwor: Ich kenne diesen Menschen nicht, von dem ihr redet. Gleich darauf krähte der Hahn zum zweiten Mal, und Petrus erinnerte sich, dass Jesus zu ihm gesagt hatte: Ehe der Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und er begann zu weinen.” (Mk 14,66-72) Der Hahn kündet mit seinem Krähen also nicht nur den neuen Tag an, sondern führt Petrus sein Versagen vor Augen.

Der oben gezeigte krähende Hahn stammt aus meiner Sammlung. Es ist ein knapp 12,5 cm großer Eisenguss. Auffallend sind der weit aufgerissene Schnabel und der stark gespreizte Kamm, die das Augenmerk auf den Kopf des Tieres lenken. Körper und Schwanzfedern sind demgegenüber stark zurückgenommen und in der Relation zu klein. Für mich ist er damit die ideale Verkörperung des Hahnenschreis.

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Blogstöckchen gefangen

Matthias J. Lange von redaktion42.com hat mir ein Blogstöckchen zugeworfen. Das erste, das ich dann auch mal gefangen habe. Bisher war ich dazu zu feige faul. Diesmal darf ich nicht kneifen, sonst gibt es zuhause Ärger; Matthias ist mein Mann.

Hier Matthias Fragen und meine Antworten:

Welches Hobby hast du und wie widmest du dich diesem Hobby?

Ich bin ein neugieriger und vielseitig interessierter Mensch. Deswegen ist es mir nie gelungen, mich auf ein Hobby zu konzentrieren.
Wichtig ist mir, dass keines meiner Hobbys in Stress ausartet. Darum lasse ich ein Hobby schon mal ein paar Jahre ruhen. Aber bisher haben sie mich alle irgendwann wieder eingeholt.

Geige_kleinSocken_klein

Musik begleitet mich schon mein ganzes Leben. Seit meiner Grundschulzeit begeistere ich mich für Chorgesang und habe seither nahezu durchgängig irgendeinem Chor angehört. Aktuell verstärke ich den örtlichen Kirchenchor mit meiner kräftigen und, wie mir immer wieder bestätigt wird, schönen Alt-Stimme. Hingegen beim Geigenspiel pausierte ich fast 20 Jahre. Vor gut zwei Jahren habe ich die Geige wieder in die Hand genommen. Und weil es gar so schrecklich klang, gehe ich jede Woche in die Geigenstunde. Vielleicht suche ich mir demnächst ein Laienorchester, um nicht immer alleine zu spielen.

Seit einigen Monaten stricke ich auch wieder vermehrt. Gerade wenn ich mit der S-Bahn unterwegs bin, ist das Strickzeug von unschätzbarem Wert. Sitze ich nämlich erstmal in der S-Bahn und bin am Stricken, ist es mir völlig egal, wie viele Signalstörungen, Oberleitungsschäden, Notarzteinsätze, nicht schließende Türen usw. den Betriebsablauf stören. Hauptsache ich bin im Trockenen und habe genügend Wolle dabei.

Wald_klein

Nichtzuletzt gehört der Aufenthalt in der Natur zu meinen liebsten Freizeitbeschäftigungen. Als Ausgleich zu meiner Bürotätigkeit gehe ich am Wochenende gerne ausgiebig spazieren oder fahre mit dem Fahrrad. Und an langen Sommerabenden kann man mich am Feierabend im Garten beim Unkrautjäten antreffen. Das ist für mich nicht nur ein notwendiges Übel, sondern eine überaus entspannende und meditative Tätigkeit.

Wenn du ein Haustier hast, schreib eine nette Geschichte und mach ein Foto.

Haustiere habe ich inzwischen unzählige oder zumindest ungezählte. Es handelt sich dabei ausnahmslos um Hähne und ihnen ist dieser Blog gewidmet. Urvater Abraham habe ich im Blog bereits vorgestellt. Weitere Exemplare aus der Sammlung werden folgen. Und die nette Geschichte zum Haustier? Die wird auch der Gatte erst hier aus dem Blog erfahren. Als Vor- oder Grundschulkind, so genau kann ich das nicht mehr sagen, beobachtete ich auf dem Bauernhof meines Onkels, wie der Hahn eine Henne bestieg. Ich rannte daraufhin aufgeregt ins Haus zu Onkel, Tante und meinen Eltern und berichtete entsetzt, dass der Hahn dabei sei die Henne umzubringen.

Filmst du für deinen Blog und warum bzw. warum nicht?

Obwohl Filmen mit dem Smartphone so einfach ist, nutze ich diese Möglichkeit bisher recht selten. Hier im Blog gibt es noch kein selbstgerechtes Video. Hin und wieder versuche ich mich an Videos, aber wirklich sicher fühle ich mich dabei nicht. Die mittlerweile über 24.000 Aufrufe dieses Videos zeigen mir allerdings, dass es nicht auf die filmische Qualität ankommt, wenn der Stoff passt.

Was bedeutet bloggen für dich?

Bloggen bedeutet für mich eine große Überwindung, weil ich ungern schreibe. Ich verstehe bis heute nicht, wie ich in der Kollegstufe Deutsch-Leistungskurs wählen konnte. Denn jeder Aufsatz, jede Erörterung war eine ungeheure Qual für mich. Ich bewundere Menschen, für die Schreiben etwas Selbstverständliches ist und aus denen Texte nur so heraussprudeln. Bei mir ist es eher ein bröckchenweises Herauswürgen.

Wo sammelst du deine Blogideen?

Da dieser Blog sich ausschließlich um Hähne und dabei vorrangig um die in meiner Sammlung dreht, ist das nicht so schwierig. Sie fliegen mir zu.

Was war denn der eindrucksvollste Film im zurückliegenden Jahr und warum?

Diese Frage passt eigentlich so gar nicht zu mir. Aber wenn eine Antwort von mir erwartet wird, sage ich Spartacus von 1960. Ich habe ihn mir kürzlich gemeinsam mit dem Gatten angeschaut. Was ihn an dem Film reizt, weiß ich nicht. Ich habe jedenfalls viele gut gebaute, spärlich bekleidete Männer gesehen ;)

Arbeitest du mit einer to do Liste und wie sieht die aus?

Mit einer? Es überkommt mich immer wieder, Struktur in meine Arbeit zu bringen. Dann lege ich eine To-do-Liste an. Schließlich holt mich das Tagesgeschäft ein und ich kritzle die vielen Anfragen und Arbeitsaufgaben auf ein Blatt Papier. Natürlich stets mit dem Vorsatz, alles, was ich nicht gleich abarbeiten kann, in eine zentrale To-do-Liste zu übertragen. Im Moment besteht meine To-do-Liste aus einer Datei mit einem ausgeklügelten Vier-Felder-System (inhaltlich längst überholt) und einer unüberschaubaren Zahl von Schmierzetteln. Am besten funktioniert übrigens immer noch die To-do-Liste in meinem Gehirn. Sie weiß Prioritäten zu setzen und blendet weniger Wichtiges auch einfach mal aus.

Welchen guten Vorsatz für 2014 hast du und wie steht es um die Verwirklichung?

Um die Verwirklichung meines guten Vorsatzes für 2014 steht es sehr gut. Ich habe mir nämlich vorgenommen, keinen guten Vorsatz zu fassen. Sinniert ruhig über dieses Paradoxon.

Gib uns einen Buchtipp: Fachbuch und/oder Roman.

Ein schön bebildertes Kochbuch kann nie verkehrt sein.

Wie ist dein Lebensmotto?

“Extra Bavariam non est vita, et si est vita, non est ita.” Für die Nicht-Lateiner: Außerhalb Bayerns gibt es kein Leben, und wenn, dann ist es nicht so.
Ich bin gerne unterwegs und meine Lieblingsstädte liegen in der Tat außerhalb Bayerns. Aber in Bayerisch-Schwaben bin ich aufgewachsen und seit über 20 Jahren lebe ich im Großraum München. Daher dieses klare Bekenntnis zu meiner schwäbisch-bayerischen Heimat mit ihrer Lebensart “Leben und leben lassen”.

Ich werfe das Blogstöckchen weiter an

Heiko Kunkel http://olschis-world.de
Yewa http://fernwanderin.wordpress.com
Irina Mendel  irinasgedanken.blogspot.com
die nicht perfekte Bloggerin auf http://autzeit.wordpress.com
Marco Zehe http://www.zehe-edv.de
Lady Pillow http://narkaspie.de

und bitte um Beantwortung der folgenden Fragen:

Wann und wie hast du Bekanntschaft mit diesem „Neuland“ gemacht?
Warum bloggst du?
Welche Blogs liest du regelmäßig?
Welches Hobby hast du und wie widmest du dich diesem Hobby?
Was würdest du gerne können?
Welches Lied/Musikstück möchtest du mit uns teilen, weil es dir so gut gefällt oder du es ganz schrecklich findest?
Welche Stadt sollte man unbedingt bereist habe und warum?
Was regt dich auf?
Was ist dein Lieblingskoch- oder -backrezept?
Zeig uns den Blick aus deinem Küchenfenster.

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Der blaue Hahn auf dem Trafalgar Square

Für 18 Monate ziert ein 4,7 m großer, ultramarinblauer Hahn den vierten Sockel auf dem Londoner Trafalgar Square. Geschaffen wurde er von der Düsseldorfer Kunstprofessorin Katharina Fritsch. Die Darstellung männlichen Imponiergehabes ist ihr mit diesem Werk ganz hervorragend gelungen. Die Skulptur wurde aus glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigt. Die Kosten der Herstellung sollen im sechsstelligen Bereich liegen.

Ich habe, völlig untypisch für mich, aus einem Printmedium von dem Hahn erfahren. Als ich nämlich einem zeitungslesenden Reisenden über die Schulter schaute. Der Hahn stach mir natürlich sofort ins Auge. Mit dieser Farbe ist er allerdings auch wirklich nicht zu übersehen. Sofort musste ich im Internet nachlesen, was es mit diesem Hahn auf sich hat. Mir gefallen Körperhaltung und Farbgebung des Kunstwerks außerordentlich gut. Gerne würde ich ihn in den nächsten eineinhalb Jahren live sehen. Und sollte es eines Tages eine – vielleicht etwas kleinere – Kopie des Werkes geben: Dafür finde ich auf jeden Fall einen Platz in meiner Sammlung.

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Hühnerfrikassee

Hühnerfrikassee mit Reis

Hühnerfrikassee mit Reis

Hähne zu sammeln schließt nicht aus, selbige auch zu essen. Eines meiner Lieblingsgerichte schon seit Kindertagen ist Hühnerfrikassee mit Reis. Der Rest der Familie teilt meine Leidenschaft und so hat dieses Gericht einen festen Platz in unserem Speiseplan.

Nicht nur beim Sammeln, auch beim Essen halte ich es mehr mit den männlichen Vertretern der Hühnerfamilie. Daher nehme ich für das Frikassee ein Fleischhähnchen mit ca. 1400 Gramm und kein Suppenhuhn. Das Hähnchen darf in eineinhalb Liter Wasser mit Salz, einer halbierten und mit drei Nelken gespickten Zwiebel, einem Lorbeerblatt und einem Stengel Liebstöckel zunächst eine halbe Stunde kochen. Dann kommen ca. 300 g klein geschnittenes Suppengrün dazu und das Ganze köchelt weitere 30 Minuten vor sich hin. Das gekochte Hähnchen abkühlen lassen, die Haut entfernen, das Fleisch von den Knochen lösen und kleinschneiden. Für die Soße eine helle Mehlschwitze aus 40 g Butter und 40 g Mehl zubereiten. Nach und nach mit ¼ l Milch und ½ l Hühnerbrühe aufgießen und einige Minuten kochen lassen. Das Hähnchenfleisch in die Soße geben, mit Salz, Pfeffer, 1 bis 2 Esslöffel Worcester Sauce und 2 Esslöffel Weißwein abschmecken. Mit Reis servieren. Guten Appetit!

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Hahn von Pierre Jules Mêne

Naturgetreue Skulptur eines Hahns von Pierre Jules Mêne

Naturgetreue Skulptur eines Hahns von Pierre Jules Mêne

Der Nikolaus überraschte mich in diesem Jahr mit einem Hahn aus der Museumskollektion des niederländischen Unternehmens Parastone. Er ist 13 cm hoch und die Kopie einer Bronze des französischen Bildhauers Pierre Jules Mêne (1810 – 1877). Er schuf rund 150 Skulpturen von überwiegend heimischen Tieren, wobei der Schwerpunkt auf Pferden und Hunden lag. Zu meinem Glück hat er sich hin und wieder aber auch mit dem Federvieh beschäftigt. So entstand dieser stolz einherschreitende Hahn, der mit ausgeprägtem Kamm und aufgestellten Schwanzfedern deutlich macht, wer Herr im Hühnerhof ist. Mêne gehörte zur Künstlergruppe „Les Animaliers“, die sich Mitte des 19. Jahrhunderts dem Modellieren von Tierskulpturen widmete. Kleine Tierfiguren aus Bronze erfreuten sich zu dieser Zeit in Frankreich großer Beliebtheit.

Seit 1963 produziert Parastone dekorative Figuren. Einen wichtigen Zweig bilden die Museumsfiguren der Kollektion „Mousseion“. Sie umfasst nicht nur Kopien wichtiger Kunstwerke, sondern auch dreidimensionale Interpretationen von Gemälden und Zeichnungen.

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Der Stifthalter

Stifthalter in Form eines Hahns von Walter Bosse

Ein schöne Verbindung von Funktionalität und Design ist dieser Stifthalter. Wie schon beim roten Hahn fällt der Kopf mit seinem übergroßen Auge und dem aufgerichteten Hahnenkamm auf. Durch den Farbkontrast messing-schwarz wird er noch stärker betont. Rumpf, Beine und Schwanz treten sowohl durch Formgebung als auch Farbe in den Hintergrund. Auf Schwanzfedern wird zugunsten einer Hülse als Stifthalter verzichtet.

Der Hahn ist ca. 9,5 cm breit, 6,5 cm hoch und aus Messing gearbeitet. Er wird Walter Bosse zugeschrieben. Eine Bestätigung hierfür habe ich bislang leider nicht gefunden.

Walter Bosse wurde 1904 in Wien geboren und starb 1979 in Iserlohn. Er war Keramikkünstler und Designer. Seine Ausbildung bekam er an den Kunstgewerbeschulen in Wien und München. Er arbeitete selbstständig als Keramiker und war als freiberuflicher Mitarbeiter für u.a. Goldscheider, Augarten, Achatit und die Staatliche Majolika-Manufaktur in Karlsruhe tätig. Rund 8000 Modelle und Entwürfe, davon etwa 3000 Keramiken wurden von ihm geschaffen. Reich machte ihn seine Arbeit nicht, obwohl vor allem seine Tierfiguren in den 1950er bis 70er-Jahren weit verbreitet waren. Vergeblich versuchte er, für seine Entwürfe Lizenzgebühren zu erhalten. Seine Figuren wurden jedoch weltweit gefälscht und er immer wieder betrogen. Wenngleich er selbst sein Recht nicht durchsetzen konnte, gilt er als Begründer des modernen Urheberrechts für Designware und Kunsthandwerk.

Quellen: http://www.bezirksmuseum.at, Wikipedia

 

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Der rote Hahn

Mit dem roten Hahn meine ich hier nicht das Synonym für Feuer. Vielmehr will ich den absoluten Favoriten meiner Sammlung vorstellen. Es ist dieser rote Keramik-Hahn.

Ein feuerroter Hahn nach einem Entwurf von Walter Bosse gefertigt von Goldscheider, West Germany

Ich habe ihn über eBay bei einem Münchner Händler erstanden, der auf Keramik spezialisiert ist. Und da sein Stützpunkt in einem Hinterhof in der Schwanthaler Straße ist, konnte ich das gute Stück dort persönlich abholen.

Mich beeindruckt die Einfachheit der Darstellung. Drei große Schwanzfedern, ein nach vorn gestreckter Kopf, der nur aus Auge, Schnabel und Hahnenkamm besteht, und jedes Kind erkennt auf den ersten Blick: Das ist ein Hahn. Die Abstraktion in der Form verbunden mit der Farbgebung machen ihn enorm ausdrucksstark. Er behauptet seinen Platz und duldet keinen Widersacher.

Der Entwurf für dieses wunderschöne Stück stammt von Walter Bosse – so zumindest hat es der eBay-Verkäufer angegeben. Gefertigt wurde die Keramik in den 1960er Jahren von Goldscheider, West Germany. Sie misst 28,4 cm in der Breite und 18,8 cm in der Höhe. Es handelt sich um einen rotbraunen Scherben mit Glanzglasur. Gemarkt ist die Keramik mit dem Schriftzug Goldscheider, West Germany und einem G mit eingeschlossenem W und M. Außerdem trägt sie die Modellnummer 1007.

Die Markung Goldscheider, West Germany weist auf die „Kunstkeramische Manufaktur Goldscheider GmbH“ auf dem Tönnieshof in Fredelsloh/Niedersachsen hin. Sie wurde 1953 als Tochterunternehmen der Majolikafabrik Carstens gegründet. Carstens hatte eine Produktionslizenz von Goldscheider erworben, um seinen Betrieb besser auszulasten und die Produktpalette zu erweitern. Die Goldscheider Produktion auf dem Tönnieshof wurde 1960 eingestellt.

(Quelle: http://www.goldscheider.de)

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